Beschriftungstechnik

So kommt die Schrift auf den Kugelschreiber

Es gibt sie in vielen Farben, Formen, Größen und aus den unterschiedlichsten Materialien. Ob aus Holz, Plastik, Metall oder Glas, der Kugelschreiber ist einfach eine Erfindung, die aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken ist. In Sekundenschnelle springt die Mine raus und wir sind fertig zum mitschreiben. Tolle Gedichte, romantische Liebesbriefe, bedeutsame Unterschriften und so manche Abiturarbeiten wurden mit so einem Hilfsgerät schon angefertigt. Jeder von Euch hat wohl seinen ganz persönlichen Lieblingskugelschreiber. Der eine ist eher ganz edel und teuer aus Metall und in einer besonders ergonomischen Passform. Wiederum bevorzugt jemand anders lieber den abgewetzten Werbekugelschreiber, der dafür aber so eine tolle Minenfarbe hat und an einige Hausarbeiten und intensive Brainstormings erinnert. 

Umso schöner ist es doch, wenn man einen Kugelschreiber hat, der ganz persönlich ist mit einer individuellen Gravur. Man kann ihn zu Geburtstag verschenken, aber auch an Angestellte, die neu in die Firma kommen. Über einen Kugelschreiber mit Gravur dürfte sich so wirklich jeder freuen, wenn es denn ein hochwertiges Exemplar ist. Die Frage ist nun: Wie kommt die Schrift auf den Kugelschreiber? Entweder man entscheidet sich für eine Gravur oder für den Siebdruck. Aber um eines gleich klarzustellen: Gravur ist nicht gleich Gravur. Unterschieden wird zwischen Laser-, Diamant- und Handgravur.

Fangen wir mal an mit der Handgravur an. Mit verschieden geformten und Sticheln in unterschiedlichen Größen wird ein Logo oder Euer Name in den Untergrund gespant. Anschließend kann man die entstandenen Vertiefungen mit Farbpasten füllen, um die Gravur noch besser sichtbar zu machen. Als Untergründe kann man verschiedenste Materialien wie Holz, Glas, Stein oder Metalle benutzen. Aufgrund der Einzigartigkeit und Sorgfalt in jedem entstandenen Werk, ist diese Gravurtechnik dadurch auch die teuerste. Dafür aber hat man auf alle Fälle ein Unikat.
Als günstigste Technik gilt die Lasergravur. Um hier einen Spruch auf den Kugelschreiber zu bekommen wird mit einem Laser die Oberfläche weggebrannt. So entsteht eine angeschwärzte Vertiefung, die wir auch Gravur nennen. Durch verschiedene Geschwindigkeiten der Impulse des Lasers können unterschiedliche Schwarz- sowie Graunuancen erreicht werden. Nennenswert ist auch, dass der Laser auf den unterschiedlichsten Untergründen, wie Holz, Stoff oder Leder, benutzt werden kann. Diese Gravurtechnik ist jedoch nicht am längsten haltbar, da die geringe Gravurtiefe sich schneller abnutzen kann. Weil ein Kugelschreiber aber eher klein ist, reicht diese Technik jedoch völlig aus um eine schöne Gravur zu erhalten vorallem bei dem Preis-Leistungsverhältnis.

Beispiel für eine Diamantgravur. Sie glänzt unter einfallendem Licht.

Im preislichen Mittelfeld liegt die Diamantgravur. Hier wird mit einer Spitze aus echten Diamanten der Spruch in die Oberfläche geritzt. Anders als bei allen anderen Techniken wird also das Material verdichtet und nicht abgespannt bzw. weggebrannt. Was entsteht ist eine edel glänzende Gravur, die sich herrlich eignet für großflächige Gravuren wie auf Flachmänner, Glasscheiben doer auch Spiegeln.

Beispiel für den Siebdruck

Beim Siebdruck wird eine Schablone erstellt auf einem Siebgewebe. Hierfür wird eine Sperrschicht aufgetragen, die das Durchdringen von Farbe unmöglich macht an den Stellen, die nicht bedruckt werden sollen. Das Motiv an sich bleibt also frei von dieser undurchlässigen Schicht. Mit einem Rakel wird die Farbe über das Sieb gezogen um so die Farbe durch die Maschen des Siebes auf den Kugelschreiber so drucken. Nimmt man die Schablone ab, sieht man das fertige Motiv. So ein Siebdruck macht es möglich 360° Motive in allen Farben auf den Kugelschreiber zu bringen. Weil es aber „nur“ ein Druck ist, kann es sein, dass sich die Farbe schneller abnutzt als eine eingetiefte Gravur.

Alles in allem sind wir von allen Techniken überzeugt. Wer sich für die günstigste und vom Preis-Leistungsverhältnis die beste Qualität entscheiden möchte, sollte die Lasergravur nehmen, da ein Kugelschreiber ja in der Regel nicht allzugroß ist. Für bunte Motive eignet sich am besten der Siebdruck, der sich jedoch schneller abnutzt. Für sehr filigrane und hochwertige Gravuren empfehlen wir die Hand- und Diamantgravur. Sie sid zwar am teuersten, aber sind sehr schön als teures Geschenk für Autoren und andere Freunde der Handschrift.

 

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